Projekt: Corporate Design für eine virtuelle Soundart Galerie


Plattencover Vorderseite

Meine virtuelle Sound Galerie bezieht sich auf die Geräusche unseres Hauses, die dort noch einmal nachgehört werden können.
Sie erklingen in der Reihenfolge, in der sie der Besucher beim systematischen Durchgehn der einzelnen Räume hören könnte.


Plattencover Rückseite

Passend dazu sind auf dem Plattencover in richtiger Reihenfolge die Illustrationen der Geräusche eines der in der Galerie nachgebauten Räume zu sehen, der Küche. Gleichzeitig gibt das Cover Aufschluss darüber, unter welchem Tab die Geräusche zu finden sind und wie lange sie erklingen. 


Plattenhülle Vorderseite

Plattenhülle Rückseite

Plattenlabel

Plattenlabel

Briefbogen

Briefbogen

Buchgestaltungen

Mein erster Roman

Mein vierteiliger Roman »Die Prendergasts« handelt von dem berühmten und hoch empfindlichen Geiger und Dirigenten Joachim Naviös, dem es nicht gelingt, zu seinem vor sechzehn Jahren fortgegangenen Sohn menschliche Nähe aufzubauen, als der endlich wieder Kontakt zu seinen Eltern aufnimmt.

Das taubengraublaue Leinen des Bucheinbandes soll die Stimmung des Textes unterstreichen, die oft auch durch das neblige, regnerische oder stürmische Wetter mitbestimmt wird. 




Die durchsichtige Folie, auf der mein Name und der Titel des Buches in silbernen, schräg gestellten und von oben nach unten zu lesenden Buchstaben, die an Regen im Wind erinnern, angeordnet sind, spielt interaktiv auf das Motiv des Lichtes in meinem Roman an: die silbrig glänzenden Wörter auf dem taubenblauen Leineneinband werfen bei bestimmter Beleuchtung und Position Schatten auf den Einband.


»Sekundengedichte« 2011-2020

Meine Gedichte der Serien I – III thematisieren kleine, alltägliche, momentane Beobachtungen und Betrachtungen, die sich bei den ersten zwei Serien überwiegend auf Objekte, bei der dritten Serie nur noch auf Natur und Wetter beziehen. Die Gestaltung greift den seriellen Zusammenhang der Gedichte auf und findet somit eine Form, die ihre Wirkung unterstreicht.

Gedichte »VII/2018–2018: Barbara«

Meine datierten, an Tagebuchnotizen erinnernden erzählenden Gedichte der Reihe »VII/2018–2018: Barbara« charakterisieren schlaglichtartig Verhaltensweisen von Menschen aus meinem Umfeld und machen diese zu literarischen Figuren.

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Das als Kalender gestaltete Buch veranschaulicht die zeitliche Aufeinanderfolge der Texte: Die dreihundertfünfundsechzig datierten Seiten stehen für Jahr und Tag und machen sowohl Häufungen von Ereignissen sichtbar, als auch Zeiten, in denen sich nichts Erwähnenswertes ereignete. Nacheinander gelesen können die Gedichte als zusammenhängende Texte verstanden werden. 


Die Bilder auf dem Buchcover sind Figuren, die ich in einem Korkmuster entdeckt habe, sie können mit etwas Phantasie als Illustrationen der agierenden Personen angesehen und beliebig zu neuen Konstellationen kombiniert werden. 



Abbas Khider : »Deutsch für alle. Das endgültige Lehrbuch« 

Lesefaltumgebung

Lesefaltumgebung: 2020-2021


Die Aufgabe war, ein Buch zu gestalten, das die Leseumgebung und den Lesenden selbst, in die Gestaltung miteinbezieht. Ausgang meiner Buchgestaltung waren die Falten einer Decke, in die ich mich abends, wenn es nachts kalt wird, zum Lesen einhülle. 

Durch die Falten einer Decke entstand die Idee für die Buchgestaltung, bei der ich den Raum mit seinen Gegenständen, der mich beim Lesen umgibt, mit Papier nachgefaltet habe. 

Das Projekt könnte so darauf verweisen, dass man, während des Lesens, beim kurzen Aufschauen vom Buch oder kurz nach dem Lesen, die Raumumgebung etwas getrübt und verschoben wahrnimmt, weil man noch so in die fremde Welt des Buches versunken ist. 

Sieben Kapitel stehen für den Vorgang des Lesens. Somit bezieht das Buch „Stille des Hauses“ nicht nur die Leseumgebung und den Lesenden in die Gestaltung mit ein, sondern ist gleichzeitig auch ein buch über das Lesen. 

Art trouvé, Image trouvée, Pas trouvé

Art trouvé: 2022

Seit einiger Zeit finde ich Dinge und Farbflächen, die wie Kunstwerke aussehen, als solche aber noch nicht erkannt sind. Diesen gefundenen Dingen und Farbflächen habe ich den Namen Art trouvé (franz. = gefundene Kunst) und Image trouvée (franz. = gefundenes Bild) gegeben. Über die Arts trouvés habe ich literarische Texte geschrieben, die Images trouvées habe ich fotografiert. 

In meiner Masterthesis habe ich mir zur Aufgabe gemacht, je einen Katalog über diese gefundenen Kunstwerke und Bilder zu gestalten. Weil das Finden der Kunstwerke noch nicht abgeschlossen ist, habe ich noch einen dritten Katalog mit leeren Seiten entworfen, der symbolisch für all die noch zu findenden Kunstwerke steht (franz. pas trouvé = nicht gefunden).